Anamnese / Erstuntersuchung

Der Begriff „Anamnese“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Erinnerung“. Er beschreibt das Gespräch des Therapeuten mit dem Patienten.

Wozu dient die Anamnese?

Eine Anamnese verfolgt mehrere Ziele: Es soll versucht werden, die Beschwerden des Patienten nachzuvollziehen und medizinisch relevante Informationen für das weitere Vorgehen zu gewinnen. Darüber hinaus soll der  Grundstein für eine positive Therapeuten-Patienten-Beziehung gelegt werden, die eine wichtige Voraussetzung ist, um den Patienten erfolgreich behandeln zu können. Beispielsweise muss der Therapeut häufig auch psychische, soziale und berufliche Hintergründe erfragen. Patienten sind solche Themen manchmal unangenehm und es kostet sie mitunter Mut, darüber zu sprechen. Wenn Therapeut und Patient aber vertrauensvoll miteinander umgehen, sind Gefühle und belastende Umstände leichter auszusprechen. Eine Atmosphäre von gegenseitigem Respekt hilft außerdem, das weitere Vorgehen gemeinsam abzuwägen.

Wichtig ist eine Befragung zu aktuellen und früheren Erkrankungen und Behandlungen,  möglichen Allergien, Einnahme von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, relevante Erkrankungen von Familienmitgliedern etc.

Es folgt die körperliche Untersuchung, wie z.B. Blutdruck- und Pulsmessung, Zungendiagnose, Urinuntersuchung und die Irisdiagnose. Eventuell sind weitere Laboruntersuchungen notwendig. Dies wird im Einzelfall mit dem Patienten entschieden. Bitte planen Sie für den ersten Termin ca. 1,5 Stunden ein.