Allergiebehandlung

Soforthilfe bei Heuschnupfen

Die augmentierte Akupunktur/Elektroakupunktur ist eine hochwirksame Therapie zur Akutbehandlung allergischer Erkrankungen, wie z. B. Heuschnupfen. Die augmentierte Akupunktur wurde in Konstanz von Dr. Covic entwickelt und an der Universität Freiburg in einer Doppelblindstudie an mehr als 3000 Allergikern mit akuten allergischen Symptomen der oberen Atemwege erprobt.

Ablauf:
Zunächst werden am oberen Rücken zwei Punkte ausgemessen. Nach einer lokalen Anästhesie durch Procain werden Akupunktur Nadeln gesetzt, um dann auf diese mehrere kurze Stromimpulse zu geben. Durch die lokale Anästhesie der Akupunktur Punkte und Ausschaltung der Schmerzleitung kann der Reiz das 10-Fache der in der Akupunktur üblichen Reizstärke erreichen, ohne schmerzhaft zu sein. Die augmentierte Akupunktur  lindert die  allergische Immunreaktion des Körpers innerhalb weniger Stunden bis Tage. In der Regel sind 1-2 Behandlung ausreichend, wobei die Wirkung 4-6 Wochen anhält.

Die augmentierte Akupunktur sollte nicht bei Patienten mit Herzschrittmachern oder während der Schwangerschaft eingesetzt werden.
Um die Allergie wirkungsvoll behandeln zu können, sollte ein Antihistaminikum 24 Stunden vor der Therapie abgesetzt werden.

 
Eigenbluttherapie
Um eine Allergie bei einem Patienten erfolgreich behandeln zu können, empfehle ich neben einer Konstitutionstherapie und Darmsanierung die Eigenbluttherapie. Diese sollte in der symptomfreien Zeit (i.d.R. in den Herbst- oder Wintermonaten) durchgeführt werden. Man kann Eigenblut auf zwei Arten anwenden:

  1. Injektion in den Muskel. 
Es wird eine kleine Menge Blut (0,5 – 2 ml) aus der Vene entnommen. Meistens wird dem Blut ein homöopathisches oder pflanzliches Medikament, das die gewünschte Wirkung unterstützt, beigemischt und anschliessend in den Gesässmuskel zurückinjiziert. 
Erforderlich ist in den meisten Fällen eine Serie von zehn Injektionen, die zweimal wöchentlich verabreicht werden.

  2. Homöopathische Zubereitung. 
Es wird ein Tropfen Blut aus dem Ohrläppchen entnommen und mit Alkohol im Verhältnis 1 : 100 vermischt und verschüttelt ( = C1 ). Anschliessend wird es in einer Apotheke auf C 6 potenziert. In dieser Form kann es über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden.  Besonders bewährt hat sich die Therapie bei Kindern und Patienten, die Angst vor Nadeln haben.